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Rochen

Neben den Weißen Haien in Südafrika können Sie in Kapstadt auch Rochen beobachten. Sie treffen den Knorpelfisch an der Atlantikküste und Indischen Ozean an. Mit über 530 Arten sind sie mit Weißen Haien verwandt. Die am Meeresboden lebenden Meeresbewohner haben einen eigenen Entwicklungsweg eingeschlagen und sich in der Trias (Erdgeschichte) von Haien abgespaltet.
 

Struis Bay Stachelrochen – Meeresbewohner - Kapstadt Haitauchen in Südafrika

Mantarochen Teufelsrochen Südafrika tauchen

Ca. 10 km von Cape Agulhas und 90 km von Gansbaai entfernt, wo unser Käfigtauchen startet, liegt das verträumte Fischerdorf Struis Bay. Hier hat sich vor über 30 Jahren ein Stechrochen mit Menschen angefreundet, was folgendes Video eindrucksvoll beweist.
 

Er war sehr beliebt und wurde sogar in der Vergangenheit vom Two Oceans Aquarium entführt. Die Einwohner, Fischer und Tierforscher (Marine and Coastal Management – kurz MCM) gestalteten eine erfolgreiche Demonstration gegen diese Entführung und er wurde wieder in seine alte Heimat zurück befördert. In der Zwischenzeit hat seine Verwandtschaft von ihrem berühmten Artgenossen gelernt und an manchen Tagen können mehrere zarme Rochen beobachtet werden.

Am bekanntesten aller Arten ist der Teufelsrochen (Riesenmanta - Manta birostris), der mit einer immensen Größe lautlos durch das Meer gleitet. Im Gegensatz zu anderen Arten haben sie keinen Giftstachel. Sie werden bis zu 7 Meter lang, 2 Tonnen schwer und können im Indischen Ozean bei Tauchgängen beobachtet werden. Sie sind friedvolle Fische und erlauben in der Regel Tauchern den Kontakt. Bei unseren Tauchreisen können Sie die Mantarochen und Haie ohne Käfig betauchen.

Andere Arten und ihre Gefährlichkeit – giftiger Schwanzstachel
Bei einigen Arten von ihnen ist der Schwanz eine gefährliche Waffe, was so mancher Taucher leidvoll erfahren mußte, der sich an den Meerestieren zu nah heranwagte. Bei einigen Arten verfügt der giftige Stachel Widerhaken, die tiefe Risswunden verursachen und besonders beim grösseren Stachelrochen tödlich enden kann. Die Widerhaken sind von Drüsengewebe umgeben, was Gift enthält. Ein Gegengift gibt es nicht und eine ärztliche Behandlung ist in allen Fällen von Nöten.

Bestimmt kennen Sie ‘‘Steve Irwin‘‘ aus der TV-Serie ‘‘The Crocodile Hunter‘‘. Der ausstralische Dokumentarfilmer wurde am 4. September 2006 bei Dreharbeiten von einem Stachelrochen im Brustbereich tödlich verletzt. Er unternahm Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef und schwamm über einen Rochen. Das Tier fühlte sich bedroht und schlug mit seinen Stachel nach Steve Irwin und traf direkt das Herz des beliebten Tauchers.

In der Regel verteidigt sich der Knorpelfisch gegen Angreifer wie Weiße Haie oder andere Raubfische, die ihm gefährlich werden können, sehr erfolgreich.

Einige Unfälle entstehen an Badestränden, da kleinere Arten sich im Sand vergraben. Tritt man aus Versehen auf sie, so kann es zu einer gefährlichen Situation kommen und einer schlecht heilenden Wunde führen, sollte man vom Stachel getroffen werden.

Falls Sie Interesse an das Haitauchen in Kapstadt haben, so bieten wir jeden Tag dasKäfigtauchen in Gansbaai an. Hier können Sie den größten Räuber aller Weltmeere hautnah mit einem Tauchgang erleben.

Für weitere Informationen sollten Sie uns bitte anschreiben.

Ihr Kapstadt Haitauchen Team

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